SEO: Diese Begriffe solltest du kennen

SEO verstehen: 10 Begriffe, die du kennen solltest

Wer sich mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigt, stolpert ziemlich schnell über Begriffe wie Keywords, Backlinks, Meta Description oder Crawling. Klingt kompliziert? Muss es aber nicht sein.

Damit du bei deiner nächsten SEO-Auswertung nicht nur Bahnhof verstehst, erklären wir dir 10 wichtige SEO-Begriffe, die du kennen solltest.

1. Keyword

Ein Keyword ist ein Suchbegriff, den Nutzer bei Google eingeben. Das kann ein einzelnes Wort sein, aber auch eine ganze Suchphrase.

Ein Beispiel: Du suchst in Basel eine Agentur, die deine Website für Google optimiert. Deine Suche könnte dann lauten:

„SEO Agentur Basel“

Für Unternehmen ist es wichtig zu wissen, nach welchen Begriffen ihre potenziellen Kunden suchen. Genau auf diese Keywords können Inhalte und Seiten gezielt optimiert werden.

Dabei geht es aber längst nicht mehr darum, ein Keyword möglichst oft in einen Text zu packen. Google möchte vor allem erkennen, ob eine Seite die Frage bzw. die Suchintention des Nutzers möglichst gut beantwortet.

2. Suchintention

Die Suchintention beschreibt, was eine Person mit ihrer Google-Suche eigentlich erreichen möchte.

Sucht jemand beispielsweise nach „Was ist SEO?“, möchte die Person vermutlich zuerst Informationen erhalten.

Bei „SEO Agentur Basel“ sieht das schon anders aus. Hier könnte die Person konkret nach einem Anbieter suchen.

Und bei „Nike Air Max kaufen“ ist die Kaufabsicht ziemlich eindeutig.

Für SEO ist die Suchintention deshalb enorm wichtig. Denn eine gute Platzierung bringt dir wenig, wenn der Inhalt deiner Seite nicht zu dem passt, was die Nutzer tatsächlich suchen.

3. Meta Title

Der Meta Title, häufig auch SEO-Titel genannt, ist der Seitentitel, der unter anderem in den Google-Suchergebnissen erscheinen kann.

Er hilft Google dabei zu verstehen, worum es auf einer Seite geht und gleichzeitig entscheidet er mit darüber, ob ein Nutzer auf dein Suchergebnis klickt.

Ein guter Meta Title sollte deshalb das wichtigste Keyword enthalten und gleichzeitig Lust darauf machen, die Seite zu besuchen.

Statt:

Startseite | Muster AG

wäre beispielsweise:

SEO Agentur Basel | Muster AG

wesentlich aussagekräftiger.m Thema UX Design lesen? Dann hat XD einen tollen Beitrag verfasst

4. Meta Description

Die Meta Description ist die kurze Beschreibung, die bei Google unter dem Seitentitel erscheinen kann.

Sie ist dein kleiner Werbetext in den Suchergebnissen.

Hier kannst du dem Nutzer in wenigen Worten erklären, was ihn auf deiner Seite erwartet und warum sich ein Klick lohnt.

Wichtig zu wissen: Google übernimmt die hinterlegte Meta Description nicht zwingend. Je nach Suchanfrage kann Google stattdessen einen anderen Ausschnitt deiner Website anzeigen.

5. Landingpage

Unter OnPage SEO versteht man alle SEO-Massnahmen, die direkt auf deiner eigenen Website stattfinden.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Inhalte und Keywords
  • Überschriften
  • interne Verlinkungen
  • Meta Titles und Descriptions
  • Bilder
  • URLs
  • Ladezeiten
  • technische Struktur

Das Ziel: Google soll deine Website möglichst gut verstehen können und deine Besucher sollen gleichzeitig eine gute Nutzererfahrung haben.

Denn SEO wird nicht nur für Google gemacht. Am Ende soll immer noch ein Mensch deine Website nutzen.

6. OffPage SEO

OffPage SEO bezeichnet Massnahmen, die ausserhalb deiner eigenen Website stattfinden.

Ein wichtiger Bestandteil davon sind Backlinks.

Wenn andere relevante Websites auf deine Seite verlinken, kann das für Google ein Signal dafür sein, dass deine Inhalte vertrauenswürdig und relevant sind.

Dabei zählt allerdings nicht einfach die Menge. Ein hochwertiger und thematisch passender Backlink kann wesentlich wertvoller sein als zahlreiche Links von fragwürdigen Websites.

7. Backlink

Damit wären wir auch schon beim nächsten Begriff.

Ein Backlink ist ein Link von einer anderen Website auf deine Website.

Stell dir vor, eine bekannte Schweizer Fachplattform schreibt einen Artikel über dein Unternehmen und verlinkt darin auf deine Website. Du erhältst dadurch einen Backlink.

Solche Verlinkungen können nicht nur Besucher auf deine Seite bringen, sondern auch für SEO interessant sein.

Aber Vorsicht: Backlink ist nicht gleich Backlink. Qualität, Relevanz und Herkunft des Links spielen eine wichtige Rolle.

8. Interne Verlinkung

Bei der internen Verlinkung verlinkst du nicht von einer fremden Website, sondern zwischen den verschiedenen Seiten deiner eigenen Website.

Du schreibst beispielsweise einen Blogbeitrag zum Thema SEO und verweist darin auf deine Seite zur Suchmaschinenoptimierung.

Das hilft deinen Besuchern dabei, weitere passende Inhalte zu finden. Gleichzeitig können interne Links Google dabei helfen, die Struktur und Zusammenhänge deiner Website besser zu verstehen.

Gerade bei Websites mit vielen Unterseiten und Blogbeiträgen wird die interne Verlinkung deshalb schnell zu einem wichtigen SEO-Thema.

9. Crawling

Damit deine Website überhaupt bei Google erscheinen kann, muss Google sie zunächst finden und verarbeiten.

Beim Crawling besucht Google mit automatisierten Programmen – sogenannten Crawlern – deine Website und folgt den dort vorhandenen Links.

Anschliessend können die gefundenen Seiten in den Google-Index aufgenommen werden.

Vereinfacht gesagt ist der Index die riesige Datenbank, aus der Google passende Ergebnisse für eine Suchanfrage auswählt.

Eine Seite kann also online und für Menschen erreichbar sein und trotzdem nicht bei Google indexiert sein.

Ob deine Seiten indexiert werden, kannst du unter anderem mit der Google Search Console überprüfen.

10. Organischer Traffic

Als organischen Traffic bezeichnet man Besucher, die über die unbezahlten Suchergebnisse auf deine Website gelangen.

Wenn jemand beispielsweise nach:

„Webagentur Basel“

sucht, deine Website in den normalen Google-Ergebnissen findet und darauf klickt, handelt es sich um organischen Traffic.

Klickt dieselbe Person hingegen auf eine Google-Anzeige, sprechen wir von Paid Traffic.

Das Ziel von SEO ist es unter anderem, langfristig mehr relevante Besucher über die organische Suche zu gewinnen – also genau die Menschen zu erreichen, die aktiv nach deinen Themen, Produkten oder Dienstleistungen suchen.

Fazit

SEO muss nicht kompliziert sein!

Keywords, Backlinks, Crawling und Meta Titles hören sich am Anfang vielleicht technisch an. Wenn du die Grundbegriffe einmal verstanden hast, wird aber schnell klar, wie die verschiedenen Bereiche zusammenspielen.

Gute Suchmaschinenoptimierung besteht nicht aus einem einzelnen Trick. Technik, Inhalte, Nutzerfreundlichkeit und die Relevanz deiner Website greifen ineinander.

Und vor allem gilt: Es geht nicht darum, möglichst viele Besucher auf deine Website zu bringen. Entscheidend sind die richtigen Besucher – Menschen, die tatsächlich nach deinen Leistungen oder Produkten suchen.

Du möchtest deine Website bei Google besser positionieren?

Wir schauen uns an, wo deine Website aktuell steht und welche SEO-Massnahmen für dein Unternehmen sinnvoll sind.

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