Webdesign Fachbegriffe
In diesem Kurzartikel, möchten wir Ihnen die wichtigsten Fachbegriffe bei der Erstellung einer Homepage und der Installation Ihrer individuellen Domain E-Mailadressen erklären.
Hosting
Bei einer Webseite muss garantiert werden, dass diese möglichst immer erreichbar ist. D.h. die Homepagedaten sollten auf einem Computer gespeichert sein, der immer läuft und mit dem Internet verbunden ist. Die Gewährleistung dieser Garantie wird unter dem Namen Hosting angeboten.
Suchmaschinenoptimierung
Eine Webseite wird nur dann gefunden, wenn Sie bei der Eingabe der Themenrelevanten Suchbegriffe in den Suchmaschinen auch als Resultat aufgeführt wird. Die Bestrebungen zur Verbesserungen der Anzeigeposition werden durch den Begriff Suchmaschinenoptimierung zusammengefasst. Suchmaschinenoptimierung wird gerne mit SEO abgekürzt. SEO ist die Abkürzung des entsprechenden englischen Begriffes Search Engine Optimization.
Barrierefreiheit
Der Begriff Barrierefreies Internet bezeichnet die Berücksichtigung der Benutzerfreundlichkeit des Internets für Menschen mit Behinderungen (z.B. Blinde oder körperlich behinderte Menschen). Es gibt Techniken und Standards, die die Benutzerfreundlichkeit einer Webseite enorm steigern und somit barrierefrei machen.
Browser
Der Browser (engl. umsehen, abgrasen, schmökern) ist das Programm mit welchem Sie im Internet unterwegs sind und Webseiten anschauen. z.B. Internet Explorer, Firefox, Safari, Chrom, Flock, usw. Leider ist die Anzeige der Inhalte standardmässig je nach Programmierung nicht in allen Browsern gleich. Für einen Erfolgreichen Internetauftritt, benötigt es eine Überprüfung der Webseite in verschiedenen Browsern. Obwohl viele Leute den Internet Explorer installiert haben und verwenden, ist dieser betreffend Anzeigeproblemene und auch Sicherheitslücken der anfälligste Browser.
Internet Provider
Der Provider (Internet Anbieter) stellt für Sie den Zugang zum Internet her. Bekannte Provider sind Bluewin, Balcab, Intergga, Tele2, usw.
POP3 (Post Office Protokoll Version 3)
POP3 ist das am häufigsten verwendete Übertragungsprotokoll für E-Mails. Über dieses Protokoll können Sie Emails empfangen. Die alternative zu POP3 ist das IMAP Protokoll.
IMAP (Internet Message Access Protocol)
Im Vergleich zu POP3, wo die Emails vom Server abgeholt werden, werden die Emails beim IMAP Protokoll auf dem Server gelassen und dort verwaltet. Dies führt zu zusätzlichen Möglichkeiten, wie z.B. dem Zugriff von verschiedenen Orten mit verschiedenen Rechnern auf die gleiche Mailbox.
SMTP (Simple Mail Transfer Protocol)
Das SMTP Protokoll wird für den Versand von E-Mails verwendet. Standardmässig verwendet das Protokoll den Port 25. Leider gibt es einige Provider (z.B. Tele 2, teilweise auch Bluewin), die diesen Port wegen Spamproblemen gesperrt haben. Die einfachste Alternative zu Problemen mit Ihrem Postausgangsserver ist, den Postausgangsserver des Providers zu verwenden (z.B. smtp.tele2.ch oder mail.bluewin.ch). Im Prinzip spielt es nämlich keine Rolle, über welchen Weg Sie eine Nachricht absenden.
Port
Ein Port (engl. Tür, Zugang, Nachrichtenkanal) ist ein Nachrichtenkanal der für die Übertragung von Daten im Netzwerk verwendet werden kann.
Captcha
Captcha steht für Completely automated public turing test to tell computers and humans apart. Der Captcha dient als Schutz vor Programmen die z.B. automatisiert Kontaktformulare ausfüllen oder Gästebücher mit sinnlosen Nachrichten fütteren. Mit Hilfe des Captcha Feldes kann eine Webseite zwischen einer Software respektive einem Computer und einem Mensch unterscheiden.
CMS
CMS steht für Content Management System. Auf Deutsch übersetzt Inhaltsverwaltungssystem. Webseiten CMS Systeme gibt es mittlerweile ziemlich viele. Bei allen CMS Systemen gibt es aber ein paar Gemeinsamkeiten, die wir Ihnen hier gerne erläutern möchten.
Sie können sich das System wie ein Diaprojektor vorstellen. Die Software ist der Projektor, der Anfangs nicht am Strom ist und zuerst mit Strom versorgt werden muss. Um die Software analog "mit Strom" zu versorgen, wird diese auf einer Hostingumgebung installiert. Wenn der Strom vorhanden ist, erhalten Sie ein klares helles Licht auf die Leinwand. Bei der Software begrüsst Sie eine Startansicht.
Nun möchten Sie eine Webseite anzeigen und benötigen dazu ein Layout. Eine Analogie zum Layout ist das Dia beim Diaprojektor, welches Sie nun einführen und an der Leinwand erscheint. Das Layout ist flexibel anpassbar und kann jederzeit ausgetauscht werden, ohne dass Sie im Sinne einer erneuten Analogie an den Schärfeeinstellung der Projektion etwas ändern müssen. Wie der Projektor funktioniert und wie das Dia hergestellt wurden, müssen Sie nicht wissen, um das Dia anzuzeigen oder auch das nächste Dia einzusetzen. Mit dem Bedienknopf können Sie das jeweils nächste Dia anzeigen. Der Bedienknopf ist nun das Verwaltungstool, welches Ihnen zur Verfügung steht.
Im Verwaltungstool können Sie Texte erfassen, Bilder einfügen und Links setzen. Durch das Speichern der neuen Inhalte wird das Dia geändert und Sie erhalten eine neue Ansicht. Mit einem CMS können Sie also Ihre Webseiteninhalte selbst verwalten, ohne selbst programmieren zu können.
Fazit
Wenn Sie die wichtigsten Fachbegriffe kennen, sind Sie gut gerüstet, um sich für die Erstellung einer Webseite beraten zu lassen.
Autor: Matthias Gally, Dipl. Wirtschaftsinformatiker UniZH
Datum: 27.01.2010, Ergänzung am 14.04.2010